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Buch, 492 Seiten
Best.-Nr.: 1274-0
Klaus Friese, Klaus Mörike u.a.

Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit

Ein Leitfaden für Ärzte und Apotheker

Probleme der Arzneimittelanwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit

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59,80 €
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Neu bearbeitete Auflage! Das vorliegende Werk beschreibt die Probleme der Arzneimittelanwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit und stellt und liefert Informationen zur embryonalen Entwicklung und zu Entwicklungsstörungen. Weit über 1.000 Arzneistoffe mit allen wichtigen Arzneimitteln werden individuell bewertet und ermöglichen so eine differenzierte Risikoabschätzung auf Basis aktueller Literartur.

Braucht man als Hebamme ein Buch über Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit, das 500 Seiten umfasst, knapp 60 Euro kostet und als Leitfaden für ÄrztInnen und ApothekerInnen gedacht ist? Schließlich gibt es doch die praxistaugliche Internetseite des Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie in Berlin (www.embryotox.de) mit der passenden App, die auch offline zu nutzen ist. Mit dieser kritischen Einstellung begann ich das Buch quer zu lesen. Ein Fachbuch, das nunmehr in der achten, komplett neu bearbeiteten Auflage erschienenen ist.


Das Werk ist in Teil A (Schwangerschaft) und B (Stillzeit) unterteilt. Gleich zu Beginn werden sehr ausführlich und verständlich die normale menschliche Embryonalentwicklung, die Gesetzmäßigkeiten bei der Entstehung von Entwicklungsstörungen und Empfindlichkeiten gegen toxische Einflüsse beschrieben. Zahlreiche Abbildungen, Fotos und schematische Darstellungen lockern den Text auf.


Bemerkenswert ist, dass hierbei nicht nur Arzneimittel beschrieben werden, sondern auch Genussmittel, Drogen, Chemikalien, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Schilddrüse, Phenylketonurie und Infektionserkrankungen. Im anschließenden allgemeinen Teil finden sich dann die unterschiedlichsten Arzneimittel, Diagnostika und sogar Nahrungsergänzungsmittel.


Der zweite Teil befasst sich zunächst mit einer kurzen, aber sehr prägnanten und eindringlich formulierten Aussage darüber, dass Stillen auch unter Medikamenteneinnahme unbedingt gefördert werden muss. Anschließend finden sich Erläuterungen über Faktoren, die die Arzneimittelkonzentrationen in der Muttermilch beeinflussen, und praktische Empfehlungen für den Verordnenden und die Mutter. Der anschließende Teil der Arzneigruppen gibt einen sehr guten Überblick über die gängigsten Medikamente. Bemerkenswert ist auch hier, dass es sich dabei nicht nur um „klassische“ Arzneimittel handelt, sondern auch Phytopharmaka, Sexualhormone („Pille“), Impfstoffe und sogenannte Sucht- und Genussmittel Einzug gefunden haben. Die Substanzen werden in vier Kategorien unterteilt, was eine schnelle Orientierung gestattet, ob Stillen möglich, eine Beobachtung des Säuglings notwendig ist oder eine Stillpause eingelegt werden sollte.


Das Buch ist eine definitiv lohnenswerte Anschaffung für jede Hebamme. Es übersteigt deutlich die Vielfalt der unterschiedlichen Substanzen der Datenbank von embryotox. Die sehr zahlreichen Literaturangaben nach jedem Arzneimittel bieten eine hervorragende Grundlage, die eigene Einschätzung gegenüber anderen Fachgruppen gegebenenfalls zu begründen. Ich würde mir wünschen, dass es auch den Weg in die leider noch zahlreich unwissenden Notaufnahmen und Allgemeinarztpraxen findet. Dort wird leider noch immer sehr häufig leichtfertig zum Stillverzicht geraten, wenn eine Mutter Antibiotika verordnet bekommt oder eine unaufschiebbare OP ansteht. Ebenso unbefriedigend ist es, wenn Schwangeren keine Medikamente verordnet oder in Apotheken verkauft werden, weil die „Rote Liste“ oder der Beipackzettel nur unzureichende Informationen preisgibt.


DHZ 1/2017

Verlag: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Produktart: Buch
Bundtyp: Kartoniert
Format: 24 x 17 cm
Seiten: 492
Auflage: 8. völlig neu bearbeitete Auflage
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN: 978-3-8047-2948-3
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