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Buch, 140 Seiten
Best.-Nr.: 1514-0
Loytved, Christine; Wenzlaff, Paul

Außerklinische Geburt in Deutschland

German Out-Of-Hospital Birth Study 2000-2004

Die bisher umfangreichste Studie zu Geburten zu Hause oder in außerklinisch hebammengeleiteten Einrichtungen.

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Diese zusammenfassende Darstellung von 42.154 außerklinischen Geburten – aus der Grunderhebung der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe QUAG e.V – gibt allen in der Geburtshilfe Tätigen einen Einblick in die außerklinische Geburtshilfe in Deutschland. Mit der Zielsetzung einer "Normalen" Geburt werden klinische wie außerklinische Vorgehensweisen kritisch betrachtet. Das Buch liefert die Basis für eine fruchtbare Diskussion und Neuorientierung der gesamten Geburtshilfe.

In Deutschland kommen circa zwei Prozent aller Kinder zu Hause oder in einem Geburtshaus zur Welt. Die German Out-Of-Hospital-Birth-Study, die Christine Loytved zusammen mit Paul Wenzlaff vorlegt, stellt eine Grundlagenarbeit zur Situation der außerklinischen Geburtshilfe in Deutschland von 2000 bis 2004 dar. In einer retrospektiven Kohortenstudie ist es gelungen, die Daten von 42.154 zu Hause oder im Geburtshaus begonnenen Geburten – Verlegungsrate zwölf Prozent – anhand von 17 Zielsetzungen auszuwerten und damit über das Maß der Darstellung von Qualität einen Schritt weiterzugehen. Die Zielsetzungen entsprechen Hypothesen über die angestrebte Qualität der Hebammen, die anhand der Datenlange überprüft werden können. Die Hebammen, die sich an der Datenerhebung über die Perinatalerhebung und speziellen Qualitätsmanagementbögen der Hausgeburtshilfe freiwillig beteiligt haben, wollen darin ihre tägliche Arbeit reflektieren und den Nachweis ihrer qualitativ hochwertigen Arbeit der Fachöffentlichkeit aber auch den Eltern zur Verfügung stellen. Dies ist in einem umfassenden Ausmaß gelungen. Die Studie macht deutlich, dass die Zufriedenheit bei den Frauen und ihren Familien hoch ist, und ebenso die Sicherheit und Qualität bei der außerklinischen Geburtshilfe gewährleistet ist – zum Beispiel ist der Schmerzmittelgebrauch niedrig und ebenso die Interventions- und Verletzungsraten. Es soll hier aber kein Vergleich mit der klinischen Geburtshilfe stattfinden. Auch ein internationaler Vergleich ist mit dem Aufbau dieser Studie nicht zu erreichen, ist aber auch nicht Ziel der Autoren gewesen.
Die Zielsetzungen beinhalten solche in der Betreuung der Schwangerschaft (zum Beispiel „mindestens 90 Prozent der Schwangeren haben ihren ersten Kontakt mit der Hebamme vor der 31. SSW“) über die Geburt (zum Beispiel „mindestens 90 Prozent der Erstgebärenden haben eine Spontangeburt“) bis zur Situation von Mutter und Kind nach der Geburt (zum Beispiel „mehr als 95 Prozent aller Frauen haben keine klinische Problematik nach der Geburt“ und „Kinder mit einem fünf Minuten Apgar Wert von unter acht machen weniger als 1,5 Prozent aller Lebendgeborenen aus“).
Die Ergebnisse der Studie sind anhand der 17 Ziele gegliedert und bilden so eine übersichtliche Anordnung. Ergänzt wird dies durch ein kurzes Kapitel mit dem „Wesentlichen auf einen Blick“. Hier sind die Ergebnisse kompakt zusammengefasst und leserfreundlich kommentiert. Bis auf drei Aspekte sind alle Zielmarken erreicht beziehungsweise übertroffen worden.
Als Ergebnis zur Diskussion gestellt wird zum Beispiel der Kontakt zur Hebamme, der nicht in ausreichendem Maße vor der 31. Schwangerschaftswoche erfolgt und auch nicht immer drei Kontakte vor der Geburt beinhaltet. Hier scheint eine vermehrte Öffentlichkeitsarbeit und ein ausgereifterer Informationsweg vor allem von Seiten der Krankenkassen und des Bundesgesundheitsministeriums hilfreich, die unter anderem von den Autoren vorgeschlagen wird. Kritisch wird auch der Risikokatalog reflektiert, der – weil in der Perinatalerhebung vorhanden – benutzt wurde, auch in dem Wissen, dass eine Erneuerung und Überholung notwendig ist. Die Kataloge und der Erhebungsbogen sind im Anhang neben der Vorstellung der QUAG e.V. und deren Organisation abgedruckt und bieten einen guten Überblick.
Die Arbeit stellt Grundlagenaussagen der außerklinischen Geburtshilfe dar. Sie bietet die Möglichkeit der Entwicklung weiterer Forschungsfragen, zum Beispiel die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Punkten oder die Ergebnisse zur Wahl des Geburtsortes. Nicht zuletzt ist aber das Ziel der Autoren meines Erachtens erreicht: Eltern sollen aufgrund einer fundierten Grundlage entscheiden können, wo sie ihr Kind zur Welt bringen wollen. Die Veröffentlichung dieser Studie ist eine Grundlage dafür, dass es Frauen und ihren Familien möglich wird, diese Wahl zu treffen.
Verlag: Huber, Hans, Verlag
Produktart: Buch
Bundtyp: Paperback
Seiten: 140
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsjahr: 2007
ISBN: 9783456844275
Abbildungen: 30 Illustration(en), schwarz-weiß, 35 Tabelle(n), schwarz-weiß
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