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Buch, 136 Seiten
Best.-Nr.: 1777-0
Anna Stumpe, Hans Böhmann, Antje Michelt

Praxisleitfaden für Familienhebammen und Sozialberufe

Das Kind im ersten Lebensjahr

Praxisleitfaden für die professionelle Begleitung von Problemfamilien mit Kindern im ersten Lebensjahr.

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Praxisleitfaden für die professionelle Begleitung von Problemfamilien mit Kindern im ersten Lebensjahr. Dabei finden Hebammen die häufigsten Fragen der Eltern, Wissenwertes zur Einschätzung des Hilfebedarfs, wichtige Informationen zum Thema Kindeswohlgefährdung sowie Selbstschutz und Umgang mit Misserfolgen.

Checklisten für jeden Lebensmonat helfen, den Betreuungsbedarf einzuschätzen und die Entwicklung des Kindes zu dokumentieren. Weitere Checklisten dienen der Einschätzung der Gefährdung, Rechtsfragen und das adäquate Verhalten beim Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung.

Der Praxisleitfaden für Familienhebammen und Sozialberufe soll die Berufsgruppen, die mit Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr arbeiten, unterstützen. Er ist aus einer Kooperation von Familienhebammen im Landkreis Diepholz, der M-KID-Studie des Delmenhorster Instituts für Gesundheitsförderung und dem Verein Gesundheit im Kindesalter e.V. entstanden. Die Erfahrungen der Beteiligten und der Studie sollten in praktisches Wissen umgesetzt werden. Ergänzt werden diese Erfahrungen durch ein Kapitel, das den Umgang mit Frustrationen zum Thema hat.
Aufgebaut ist das Büchlein in vier Kapitel. Die häufigsten Fragen der Eltern mit Antworten sind mit Hintergrundwissen kurz und bündig hinterlegt und durch Büchertipps und Links ergänzt. Im zweiten und dritten Abschnitt geht es darum, wie der Hilfebedarf eingeschätzt werden und Wissen vermittelt werden kann. Gut gefällt mir daran, dass der Beziehung und der Ressourcenorientierung die höchste Priorität eingeräumt wird. Die Matrix zur subjektiven Einschätzung von Hilfebedarf ist sehr hilfreich und mit Fallbeispielen anschaulich verdeutlicht. Auch das Ampelsystem der Dokumentation beziehungsweise der Checklisten kann eine gute Unterstützung zur raschen Erfassung sein. Bei allem steht aber die Interaktion der Eltern mit dem Kind im Mittelpunkt. Es wird im folgenden Kapitel auch deutlich, warum dieser Fokus so zentral ist. Hier wird sich dem Thema der Kindeswohlgefährdung gewidmet. Körperliche Hinweiszeichen und ein Algorithmus zur Vorgehensweise werden durch gesetzliche Regelungen und Grundregeln für die Kommunikation mit den Eltern ergänzt. Hier finde ich die Kürze und Prägnanz gelungen. Im letzten Teil werden der Umgang mit Misserfolgen und die Burnout-Prävention thematisiert.
Anhand der Merksätze der WHO-Gesundheitsförderung regt das Buch zum Nachdenken an. Neben der Empfehlung für ein persönliches und fachliches Netzwerk fehlt meines Erachtens aber der Hinweis auf Supervision als berufliche, aber nicht fachliche Reflexion.
Es ist ein handhabbares, praktisches Büchlein zum Nachschlagen und damit zum Arbeiten.

DHZ 3/2014

Verlag: Hippokrates-Verlag
Produktart: Buch
Format: 12,7 x 19,0 cm
Seiten: 136
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN: 978-3-8304-5527-1
Abbildungen: 34 Illustration(en)
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